WCM 1820

WCM 1820: Original
Photos © Kulturhistorisches Museum, Stralsund und Sabine Taterra-Gundacker
WCM 1820: Reproduktion von Sabine Taterra-Gundacker

Die Stickmustertücher des Biedermeiers (1815-1848) sind meistens von jungen Frauen des Großbürgertums gestickt worden, um die Zeit mit kunstvollen Handarbeiten auszufüllen.

Die Stickerin hat mit einer Vielzahl schöner Farben zwei Alphabet- und Zahlenreihen in ihr „Pflichtprogramm“ aufgenommen. In ihrer „Kür" zeigt sich ihr Können. Viele reizende Biedermeiermotive in harmonischen Farbschattierungen gruppierten sich um das Hauptmotiv, den Kranz mit Schleife. Er ist das wichtigste Symbol des Biedermeiers: das Zeichen der Freundschaft. Hier setzte die Stickerin auch ihre Initialen und die Jahreszahl ein. Das Gefühl inniger Freundschaft wurde in dieser Zeit nahezu mit dem der Liebe gleichgesetzt, sogar zum Kult erhoben.

Die Blütenzweige, gefüllten Körbe, Vasen, sowie die schönen Blumenborten zeigen besonders die Rose. Sie galt damals schon als Symbol der Liebe und Schönheit. Das innige Verhältnis zur Natur drückt sich auch in der Fülle der Blumen aus.

Das Original befindet sich im Kulturhistorischen Museum in Stralsund. Das Foto wurde vom Museum zur Verfügung gestellt. Ich danke den Mitarbeiterinnen für ihre Hilfsbereitschaft, als ich 1994 die Replik erstellte.

WCM 1820: Detail aus Reproduktion von Sabine Taterra-Gundacker
WCM 1820: Detail aus Irmtraud Bareiss Reproduktion

Preise:

Stickpackung: € 48,-
Stickanleitung: € 18,-

Kreuze: 241 x 221

Größe: 34 x 31,5 cm

Stiche:

Kreuzstich
Steppstich bzw. Rückstich
Algerischer Augenstich